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Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Forschung und deren praktische Auswirkungen bestimmen weitgehend unsere Zivilisation. Anthroposophische Forscher arbeiten an zentralen Themen der Gegenwart.
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Das Forschungsinstitut am Goetheanum
Die Naturwissenschaftliche Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft betreibt am Goetheanum ein interdisziplinäres Forschungsinstitut. Sitz des Instituts sind zwei Gebäude im Umfeld des Goetheanums: das Glashaus und das Kristallisationslabor. Forschungsgebiete des Instituts sind Biologie, Heilpflanzenkunde, Chemie, Physik und Bildschaffende Methoden.
Unterscheidet sich eine gentechnisch manipulierte Tomatenpflanze nur in einem winzigen Detail ihrer Biochemie von einer nicht manipulierten Pflanze - oder haben wir es mit einer neuen Pflanze zu tun? Wie müssten Schüler oder wir Erwachsenen Begriffe wie Stoff und Kraft .......
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Leben Verstehen
Sommeruniversität am Forschungsinstitut am Goetheanum, Dornach (CH)
18. bis 29. August 2008
Leben bedeutet Sinnhaftigkeit, Ordnung, Vielfalt, Schönheit. Davon bleibt in den modernen Naturwissenschaften wenig übrig. Die Fokussierung auf funktionale, molekulare Prozesse bei Pflanzen und Tieren lässt diese Qualitäten in den Hintergrund treten. Wir verstehen immer besser, wie Lebewesen funktionieren, und immer schlechter, was sie sind. Die Erweiterung der heutigen Wissenschaften führt nicht zurück in die romantische Verklärtheit, sondern nach vorn zu einer neuen Ganzheitlichkeit und macht damit den Blick frei für die ethische Dimension jeder Forschungspraxis.
In der ersten Woche werden in Dornach die Grundlagen einer goetheanistisch-anthroposophischen Wissenschaftsmethode erarbeitet. Dazu gehören die Klärung der Beziehung zwischen Beobachten und Denken, der fundamentalen Unterschiede zwischen physikalischen und biologischen Wissenschaften, sowie derjenigen zwischen Pflanze und Tier.
In der zweiten Woche wird die Arbeit im Lötschental (Wallis CH) mit Exkursionen und Projekten fortgesetzt und vertieft. Die alpine Kulturlandschaft lädt ein, Leben auf verschiedenen Ebenen zu untersuchen: Pflanze und Tier; Lebensgemeinschaften, Landschaften und Landwirtschaft; kulturhistorischer Kontext.
Die Sommeruni richtet sich an Studierende der Naturwissenschaften, Agrarwissenschaften, Kulturwissenschaften und künftige Oberstufenlehrer in naturwissenschaftlichen Fächern.
Herzlich willkommen!
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Mit einem holistischen Forschungsansatz bearbeitet das Institut die Vitalqualitär von Lebensmitteln und Böden. Dabei werden die bildgebenden Methoden Kupferchloridkristallisationsmethode nach PFEIFFER, die Steigbildmethode nach WALA und die Rundbildmethode nach PFEIFFER eingesetzt. Dies neuen sehr sensiblen Forschungsinstumente stammen aus der frühesten biologischen Landbaubewegung, aus der biologisch-dynamischen.
Die Vitalitätsforschung mit bildschaffenden Methoden fokussiert die Selbstorganisationsfähigkeit lebender Systeme. Diese zentrale Eigenschaft wird experimentell neuartig über Struktur- und Gestaltbildungsprozesse dargestellt. Die bislang übliche stoffbasierte Betrachtungsweise in der Qualitätsforschung wird mit diesem ganzheitlichen, organisationsorientierten Forschungsansatz ergänzt und erweitert. Diese Forschungsrichtung leitstet erfolgreich Beiträge zu schwierigen Forschungsfragen. So kann sie beispielsweise reproduzierbar und im Blindversuch die Vitalqualität von biologischen und konventionellen Lebensmittlen unterscheiden (Beispiel in Abb. 1 und 2) und korrekt den Anbausystemen zuordnen. Dies ist eine wissenschaftliche Innovation.