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Kunsttherapie und Heileurythmie

Ein wichtiger, sich stark entwickelnder Zweig der Medizin sind neben der Heileurythmie die künstlerischen Therapien Malen, Plastizieren, Sprache und Musik, die je einen eigenen Ausbildungsgang erfordern. Generell werden sie auf Anordnung Arztes gezielt zur Aktivierung der Lebenskräfte kranker und behinderter Menschen eingesetzt.




Jahrestag

Unser Jahrestag findet am Samstag, 14. Juni 2008 in der Christophorus-Schule in Bern zum Thema Berufspolitik - Unser Berufsfeld im Wandel statt.


Therapiemethoden

Kunsttherapien basieren auf den elementaren Mitteln jeder einzelnen Kunst. Solche gezielt eingesetzten Elemente sind zum Beispiel Form in der Plastik, Farbe im Malerischen, Intervall im Musikalischen oder Konsonant in der Sprache. Durch ihre Wirkung auf psychologische und physiologische Vorgänge werden die Regenerationskräfte der Patient/-innen aktiviert. Dadurch können sich auch für die ärztlich-medikamentöse Behandlung neue Ansätze ergeben.

 
Plastizieren

Plastisch-therapeutisches Gestalten bringt Vorstellen, Erleben und Handeln in ein lebendiges Wechselspiel. In der gezielten Anwendung wirkt es stärkend und regulierend auf die Vital-Kräfte und die Ich-Kräfte. Hauptsächlich wird mit den Händen Tonerde geformt. Beim Arbeiten mit Ton, Holz und Stein werden die Patient/-innen selber in den Gesundungsvorgang einbezogen. Für jede individuelle Krankheitssituation werden von den Therapeut/-innen spezielle Übungen und Übungsreihen entwickelt.

 

Malen

Maltherapie fördert das Erleben und Gestalten von Farbqualitäten und deren Beziehungen untereinander. Mit verschiedenen Malmethoden und Farbkombinationen werden Bewusstseins- und physiologische Prozesse angeregt. Malübungen durchwärmen und entspannen den Organismus und vertiefen die Erlebnisqualität der Seele. Dadurch regen sie lösende, strukturierende oder stabilisierende Vorgänge an. Gezielt wird einseitigen seelischen Verhaltensmustern oder krankhaften Prozessen, sei es im akuten

 

Musik

Musiktherapie arbeitet mit vielen verschiedenen, leicht ansprechenden und einfach zu spielenden Instrumenten in den Bereichen Blasen, Streichen, Zupfen, Schlagen und Tasten sowie mit dem Singen. Instrumente und Stimme werden gezielt aktiv und zuhörend eingesetzt. Dabei wirken die bewusst gewählten Töne, Intervalle, Melodien, Harmonien und Rhythmen auf das subtile Gefüge von Leib, Seele und Geist ein und setzen Selbstheilungskräfte frei.

 
Sprache

Therapeutische Sprachgestaltung benutzt die Sprache und sprecherische Ausdrucksfähigkeit als therapeutisches Mittel zur Selbstgestaltung. Übungen in Lautbildung, Geste, Stimme und Atem regen physiologische und seelische Prozesse an, die zur Behandlung von Atem-, Stimm- und Sprechstörungen eingesetzt werden. Besonders stärkend wirkt die gezielte Anwendung dichterischer Elemente aus Epik, Lyrik und Dramatik auf die menschliche Autonomie – von der körpereigenen Abwehr bis hin zur bewussten, individuellen Lebensführung.

 







.....  für therapeutische Sprachgestaltung ....

In der Sprachambulanz bieten sieben ausgebildete und diplomierte Sprachtherapeutinnen ihre Dienste an. In sieben verschiedenen Praxisräumen oder bei Ihnen zu Hause. Region Basel.

c/o Dora Gutbrod Schule, 061 331 41 77

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