Spiritualisierung von Wahrnehmen und Erkennen. Über das Zusammenwirken von Ich, Licht und Liebe im Licht-Seelen-Prozess

Vortrag und Vertiefungs-Seminar

Vortrag mit Gespräch: Mittwoch  3.1.2018,   18:00 – 20:30

Vertiefung: Donnerstag 4.1.2018 , 10:00 – 12:30,  14:00 – 18:00

Ort: Haus der Anthroposophie

Tilgnerstraße 3/Erdgeschoß, 1040 Wien

Mag.Dr. Leopold Buchinger  MSc., Physiker, Entwicklungsbegleiter

Der Mensch ist Bürger dreier Welten: der physischen, seelischen und geistigen Welt. Er/Sie selber – das „Ich“ – entspringt  aber keiner dieser drei Welten, sondern einer „übergeistigen“ Welt.

Wir werden folgende Themen und Fragen bewegen:

a) Licht als Grundstoff der geistigen Welt, Materie als kondensiertes Licht

b) Seele als „verdünnte“ Liebe (GA 120, 27.5.1910)

c) Ich, Aufmerksamkeit (nach G.Kühlewind), Liebe und die „übergeistige“ Welt

d) In welchem Verhältnis könnten Licht, Liebe und Ich im neu zu erringenden Licht-Seelen-Prozess stehen?

Beim Licht-Seelen-Prozess nach Rudolf Steiner geht es darum, im Menscheninneren (subjektiv) etwas zu finden, das zeitgleichen äußeren Prozessen (objektiv) entspricht. Zur Erläuterung verwendet er zwei Arten von Cassini´schen Kurven: die beiden unverbundenen Äste (schraffiert) sollen wieder in die verbundene Form der Lemniskate (V) überführt werden.           (GA 194, 30.11.1919)

Zeichnung 

Die meditative Vertiefung erfolgt mit:

In den reinen Strahlen des Lichtes

Erglänzt die Gottheit der Welt.

In der reinen Liebe zu allen Wesen

Erstrahlt die Göttlichkeit meiner Seele.

Ich ruhe in der Gottheit der Welt;

Ich werde mich selbst finden

In der Gottheit der Welt.

Rudolf Steiner, 1907

Beitrags-Richtsätze:

Mittwoch:        Vortrag mit Gespräch    € 15

Donnerstag:    Vertiefungs-Seminar      € 30

 

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